Pilze

In der Vergangenheit war Goričko für seinen Pilzreichtum in ganz Slowenien bekannt. Ein nährstoffarmer Boden, das Waldheusammeln und der Wald-Kiefer- und Buchenwald ergaben zusammen ideale Wachstumbedingungen für zahlreiche Pilzarten. Der saure quarzsandige Lehmboden beinhaltet auch Quarzsäuren. Je nach den Niederschlagbedingungen wachsen Pilze hier in allen Jahreszeiten. 

Mit dem Aufhören von Waldheusammeln sind auch die Mykorrhiza-Pilze schwerer zu finden. Das sind Schnecklinge, Graue Ritterpilze, Sommersteinpilze und der Gemeine Steinpilz. Trotzdem sind noch, um die 400 Pilzarten hier zu finden. Darunter die Wulstlinge, Riesenschirmlinge, Champignonverwandte, Täublinge, Milchlinge, Tintlinge, Saftlinge, Steinpilze, Pfifferlinge /Eierschwammerln, Rotkappen, Trompeten, Korallen, Igelpilze und Stäublinge.

Trotz großer Artenzahl sind einige von ihnen gefährdet und brauchen unsere Aufmerksamkeit. Darunter der Kaiserling, der Goldporiger Röhrling, der Schwärzende Raufuß, der Krokodilritterling und der Riesenbovist.  

Nach der Verordnung zum Schutz von Wildpilzen darf eine Person am Tag zwei Kilo Pilze einsammel. Es kann darüber hinaus noch ein Pilz, schwerer als zwei Kilogram, mitgenommen werden. Ganz verboten ist es 41 Arten zu sammeln, zu denen auch die oben genannten Arten gehören. 111 Arte sind auch auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. 

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